2012 / 13 Wohnungsbrand


Datum Alarmzeit Einsatzart Ort
20.03.2012 02:05 Uhr Brand Reilingen

 Fahrzeuge :  MTW;  HLF 20/16; LF 16; LF 8; Polizei; Rettungsdienst

Vor Ort war auch Bürgermeister Walter Klein

Einsatzkräfte:  21 Pers.

Einsatzende:    03:17Uhr

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Reilingen um 02:05 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Sofien- Str. alarmiert. Die Anwohnerin hatte den Brand bemerkte, weckte sofort die zwei Mitbewohner, alarmierte die Feuerwehr und unternahm erste Löschversuche. Der Brand beschränkte sich auf ein Zimmer und konnte von der Feuerwehr mit einem C- Rohr schnell gelöscht werden. Anschließend wurden mit der Wärmebildkamera die angrenzenden Wände, Decken und auch der Bachboden nach möglichen, für das Auge noch nicht erkennbare Glutnester abgesucht. Durch das schnelle reagieren der Bewohnerin konnte wohlmöglich schlimmeres verhindert werden. Da in dem Haus sehr viel Holz verarbeitet war, hätte sich das Feuer wenig später wahrscheinlich zu einem Vollbrand entwickelt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben und das Gebäude belüftet.  Die Freiwillige Feuerwehr Reilingen war unter Einsatzleiter Markus Piperno mit 21 Einsatzkräften, darunter 3 Trupps unter Atemschutz, und vier Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Walter Klein machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Um 03:17 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Die  Ermittlungen laufen. Sachschaden und Brandursachen sind noch unklar.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle waren die Feuerwehrfahrzeuge durch unachtsam geparkte PWK‘s in einem Kreuzungsbreich stark behindert. Für eines der Löschfahrzeuge war es unmöglich die Straße zwischen  gegenüberstehenden Autos zu passieren und es musste darum einen anderen, weiteren Weg nehmen. Für die weiteren Löschfahrzeuge war das passieren nur mit großer Rangierarbeit möglich. Da Feuerfahrzeuge, und Rettungsfahrzeuge allgemein, breiter und länger sind als normale Autos brauchen diese mehr Platz. Deshalb sollten Autofahrer beim abstellen ihrer Fahrzeuge immer ein Auge darauf haben, dass diese Rettungsfahrzeuge den Weg unbehindert passieren können. Ist dies nicht den Fall, geht wertvolle Zeit verloren die im schlimmsten Fall mit Menschenleben oder hohem Sachschaden bezahlt wird.

Die Menschen die auf  die Feuerwehr oder den Rettungsdienst warten werden ihnen für ihre Rücksicht sehr dankbar sein.