Das Ruhrgebiet von seiner Grünen und Schwarzen Seite erkundet


HP

Das letzte Augustwochenende steht bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem Spielmannszug Reilingen traditionell für Gute Laune, Kameradschaft und jeder Menge neuer Eindrücke. So auch in diesem Jahr als der Bus am Freitagmorgen Richtung Essen startete. Als Geschäftsführer des Spielmannszuges  lies es sich Heinz  Großhans natürlich nicht nehmen die 45 Teilnehmer des 3 Tage-Ausfluges, der 2009 vom Spielmannszug durchgeführt wurde,  zu begrüßen.
Erste Anlaufstelle war die Zeche Zollverein im Essener Norden. Auf einer Fläche von 100 Hektar wurde dort 1847 der erste Schacht für den Kohle Abbau errichtet. 1986 wurde dieser eingestellt und die Zeche  im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Bei einer Führung konnte man sich ein lebhaftes Bild machen wie die Arbeit dort von statten ging. Nach zwei Stunden voller Information über Kohle, Stein und  Koks ging es ins Parkhotel Oberhausen. Dort warteten das Abendessen und auch die Hotelzimmer für zwei Nächte.
Nach einem Reichhaltigen Frühstück führte der Weg am Samstag zur Bootanlagestelle Hügel am Baldeneysee. Bei dieser Schifffahrt zeigte sich das Ruhrgebiet von seiner „Grünen Seite“.
Im Anschluss machte sich ein Teil der Gruppe auf zur Shopping-Meile und die geschichtlich Interessierte machten sich auf zur Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der bekannten Industriefamilie Krupp.
Am Sonntag ging es vor der Heimreise noch einmal in luftige  Höhe. Der Gasometer mit einer Höhe von 117 Metern und einem Durchmesser von 68 Metern ist nicht  nur ein Industriedenkmal in der „Neuen Mitte“ von Oberhausen, er gestatte seinen Besuchern auch  eine fantastisch Aussicht auf das Ruhrgebiet. Im inneren des im Jahr 1988 stillgelegten Gasometers begeisterte eine Ausstellung über Mond, Sterne und Raumfahrt die Reilinger Ausflügler.
Heinz Großhans ist es somit wieder einmal gelungen einen Ausflug zu organisieren der 45 Personen im Alter zwischen 8 und 80 Jahren drei wunderschöne Tage bereiteten