Heiße Weiterbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Reilingen


HP

 

Dass ein Feuer heiß ist das weiß jeder. Auch dass verschiedene Materialien bei einem Brand unterschiedliche Temperaturen entwickeln hat fast jeder schon einmal gehört. Aber wie genau fühlt es sich an wenn einmal in einen Raum kommt in dem ein Feuer mit einer Temperatur von ca. 600 – 700 Grad tobt?
Erzählt bekommt man bei den verschiedenen feuerwehrtechnischen Lehrgängen viel. Aber wie sieht es aus wenn man sich mitten im Geschehen befindet? Wenn Flammen um einen schlagen und es immer heißer wird?
Da man nicht einfach um dies zu Testen etwas anzünden kann gibt es eine Mobile Übungseinrichtung für Brandbekämpfung (MÜB).
In diesem Container werden Brände entzündet um den richtigen Umgang mit dem Feuer und auch verschiedene Löschtechniken zu üben.
Nach einem Theorieteil betraten die Reilinger Feuerwehrmänner unter Anweißung der Ausbilder den 300-400 Grad heißen Container. Darin absolvierten sie verschiedene Übungen um für einen Ernstfall optimal gerüstet zu sein. Auch den Umgang mit der extremen Hitze die bei einem Brand entsteht wurde trainiert.
Die praktische Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Menschenrettung und Brandbekämpfung zu jeder Tages- und Nachtzeit. Mit dem kleinen Unterschied dass in Ernstfall der große Druck „Menschen schnell zu helfen“ auf jedem der Einsatzkräfte lastet.