Kameradschaftsabend 2014


Traditionell eröffnete der Spielmannszug, unter der Leitung von Uwe Schuppel, mit klingendem Spiel am Samstag den Kameradschaftsabend, der von einem umfangreichen Programm und einer guten Stimmung geprägt war.

„Der Kameradschaftsabend Der Freiwilligen Feuerwehr Reilingen ist ein geeigneter Anlass, den Frauen und Männern der Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, den sie jahraus und jahrein für uns alle unentgeltlich leisten. Denn sie gehen für uns, und wir können dies nicht oft genug erwähnen, im wahrsten Sinne des Wortes „durchs Feuer“. Ohne Sie, ohne die Freiwilligen, ginge vieles nicht, um Gefahrensituationen in unserem Dorf oder auf unserer Gemarkung Reilingen erfolgreich abzuwehren“, sagte Bürgermeister Stefan Weisbrod am Samstagabend bei seiner Begrüßungsrede in der Fritz Mannherz Halle.

Der Kameradschaftsabend steht für Zusammenhalt, Wertschätzung und natürlich für Gemeinschaft. Auch dies fasste Weisbrod in Worte: „Selbstverständlich ist ihre freiwillige Arbeit nicht, das wissen wir alle. Man kann es nicht einfach erwarten, dass jemand nachts um 3 Uhr aus dem Bett springt und sich unterschiedlichen Gefahren ausliefert. Rettungsdienste sind kein Freitzeit-Job, den man mal eben dazwischenschiebt, Rettungsdienste fordern allen vieles ab. Dazu bereit zu sein, das verdient unser aller Anerkennung und unseren Respekt.“ Um die Sicherheit in Reilingen weiter auf einem hohen Level zu halten werde die Gemeinde nun auch aktiv an die Ersetzung des mittlerweile 33 Jahren alten Löschgruppenfahrzeug LF8 gehen. Noch in diesem Jahr soll ein Gerätewagen Logistik  in Auftrag gegeben werden. „Dieses Geld investieren wir nicht in unsere Feuerwehr, sondern allein und ausdrücklich in die Sicherheit unserer Gemeinde und in das Wohl der hier wohnenden und arbeitenden Menschen“, versicherte der Bürgermeister.

Dass der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit aber nicht nur unter den Reilinger Feuerwehrleuten bestehe, hob Kommandant Mike Supper hervor. „Ich freue mich wieder eine Delegation der Kameraden aus Hockenheim und aus Jargeau zu begrüßen und danke der Feuerwehr Walldorf, die mit einer Fahrzeugbesatzung die Einsatzbereitschaft für unsere Wehr übernehmen, damit wir einen schönen Abend zusammen verbringen können“.

Neben den Ehrungen verdienter Feuerwehrleute, durch Bürgermeister Stefan Weisbrod, dem Stellvertretenden Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverband Thomas Frank und dem Kreisstabführer Armin Schmitt, wurde auch wieder eine Gruppe erfolgreicher Absolventen des Leitungsabzeichens in Bronze geehrt. Mit Benjamin Hofmann und Philipp Schäfer erhielt die Einsatzabteilung Verstärkung aus der Jugendfeuerwehr. Jugendwart Stefan Grahlert übergab die zwei offiziell in die Hände von Kommandant Mike Supper.

Der Partnerschaftsbeauftragte der Feuerwehr Jargeau, Alain Battaglia, dankte für die herzliche Einladung zum Kameradschaftsabend, der seine Feuerwehr jedes Jahr gerne folge. Als Gastgeschenk überreichte er der Reilinger Feuerwehr eine Collage der St. Babara –Feier, die im November in Jargeau statt fand und zusammen mit den Reilinger Freunden gefeiert wurde.

Im zweiten Teil der Veranstaltung erfreute der Spielmannzug mit einem weiteren Auftritt. Der ihm großen Applaus für seine mitreißenden Klänge brachte.

Unter dem Programmpunkt Überraschung verkündete Mike Supper das Comeback der „Stützkrümmer“, die nach einer zehn jährigen Pause am Samstag in neuer Besetzung wieder auf der Bühne standen. Markus Piperno, der einzig verbleibende aus der alten Gruppe, Jürgen Oechsler, Patrick Welz, Philipp Geng und Joachim Erbrecht besangen auf amüsante, aber dennoch realistische Weise, den Alltag der Feuerwehrfrauen- und Männer. Nach den alten Klassikern „Im Einsatzfahrzeug- muss die Aufregung grenzenlos sein“ und „ Aber bitte mit Schwerschaum“ haben sie auch einen neuen Titel mitgebracht. „Brandeinsatznächte sind lang“, dieses Lied hielt keinen der Zuschauer mehr auf den Stühlen. Munter klatschten und sangen sie den Text mit „Brandeinsatznächte sind lang, erst fang sie ganz langsam an. Aber dann, aber dann…..“ Eine geglückte Überraschung für alle Anwesenden, die sofort auf ein Wiedersehn im nächsten Jahr hofften.

Bevor die große Tombola, veranstaltet von der Alternsmannschaft, den Schluss des offiziellen Programms bildete, beschrieb Joachim Erbrecht den Alltag der Feuerwehrleute deren Einsatz und Arbeit nur allzu oft für Selbstverständlich gehalten wird. Doch jeder der seine Arbeit in der Feuerwehr verrichte ist ein Mensch mit einer eigen Arbeit und einem eigenen Alltag, der nur allzu oft von Einsätzen durcheinander gewirbelt wird, mit einem gemeinsamen Ziel- Menschen zu helfen.

 

Ehrungen:

25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Jürgen Oechsler, Rainer Astor

20 Jahre Spielmannszugehörigkeit: Bernhard Marx.

Ehrennadel in Bronze für besondere Leistungen zum Dienst des Feuerlöschwesen: Viktor Faber, Alexander Dietz und Jens Hoffmann.

Leistungsabzeichen in Bronze: Markus Piperno, Bernhard Marx, Jürgen Oechsler, Patrick Welt, Ilja Hay, Michael Hoffmann, Marius Katzenberger, Harald Schäfer, Thomas Ströhl.

Übergabe in die Jugendfeuerwehr: Benjamin Hofmann und Philipp Schäfer