Pfingsten im Bühlertal


Nicht wie gewohnt in den Sandweg, sondern in den Luftkurort Bühlertal am Westhang des Nordschwarzwaldes führte das Pfingstzeltlager der Reilinger Jugendfeuerwehr. Ein echtes Zeltlager war es nicht, denn die 18 Kinder und Jugendlichen durften in der Wiedenbachhütte Domizil nehmen. Der Jugendspielmannszug folgte, wie schon seit einigen Jahren, gerne der Einladung der Jugendwehr.

Als Höhepunkt bezeichneten die kleinen und großen Kinder den Tag im Klettergarten am Mehliskopf. Hoch konzentriert hangelten sie sich wie Tarzan von Baum zu Baum. „Natürlich wurden wir vorher gut gesichert, damit auch nichts passieren kann“, versicherten Tim und Tom, die sich genau merkten, was beim Klettern alles beachtet werden muss. „Es war schon sehr tief, wenn man runter geschaut hat – aber es hat echt Spaß gemacht.“

Natürlich wurde auf die Nachtwanderung und das Stockbrotessen am Lagerfeuer nicht verzichtet. Doch auch im Hellen erkundeten die jungen Feuerwehrleute und Musikanten die Umgebung, stets gut behütet von ihren Betreuern. „War das anstrengend, bis wir zu den großen Gertelbach-Wasserfällen kamen, aber es war toll als wir sahen, wie das Wasser über die vielen Steine in die Tiefe schoss“, waren die Kinder im Nachhinein begeistert.

Eine weitere Wanderung führte zum Lothar-Pfad. Dort sind noch heute die Hinterlassenschaften des berühmten Orkantiefs, das am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Deutschland hinwegzog, zu sehen. Während sich die Betreuer teils noch gut an die vielen Feuerwehreinsätze in Reilingen erinnerten, kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus, dass ein Sturm solch eine Verwüstung anrichten kann.

Als die Teilnehmer am Montagnachmittag von ihren Eltern im Feuerwehrhaus abgeholt wurden, erzählten sie sofort von schönen, spannenden Tagen im Schwarzwald.