Spielmannszug reiste nach Prag


Sonne, Regen, Hitzerekord, Temperatureinbruch, viel Kultur, Bierbrauerei und jede Menge Knödel, dies und vieles mehr erlebten die Ausflügler des Reilinger Spielmannszug in der tschechischen Hauptstadt Prag. Bei herrlichem Sommerwetter ging die Reise am Freitagmorgen los und machte Zwischenstopp in der Bierstadt Pilsen. Eingestimmt von einem böhmischen Essen ging es in die Hallen der Brauerei „Pilsener Urquell“. „Ein Bier nach Pilsener Brauart“, diesen Satz hat gewiss jeder schon einmal gehört, und die Reilinger Reisegruppe weiß nun wie es geht. Es wir aus drei Gaben der böhmischen Natur gebraut: Wasser, Gerste und Hopfen. Doch nur die richtige Mischung macht´s! So mancher trank es an diesem Wochenende mit einem ganz besonderen Genuss. Zum einen, weil die Aufwändige Herstellung besonders gewürdigt wurde, zum anderen, weil die Gruppe am Freitag, den 26. August  die Ehre hatte den heißesten Tag in der Tschechei seit  127 Jahren mitzuerleben. Die Temperaturen am Samstag drehten sich dann allerding ganz plötzlich. Bei der Besichtigung der Stadt Prag wurde es zunehmend kälter und ein kräftiger Wind blies. Doch die „Goldene Stadt an der Moldau“ begeistert auch wenn das Wetter etwas rauer ist. Die prächtigen Bauten, die Prager Burg in dessen Innenhof es zum Prager Fenstersturz kam, die vielen geschichtlichen Hintergründe, der Pulverturm und natürlich die berühmte Karlsbrücke faszinierten die Besucher. Aber auch in den vielen kleinen verwinkelten Gässchen gab es so einiges zu entdecken. Pünktlich mit einsetzen des Regens legte das Schiff „Orca“ ab und stach in die Fluten der Moldau. Glücklicherweise konnten alle im trockenen sitzen und sich mit einem „Becherovka“, ein tschechischer Kräuterbitterschnaps, aufwärmen, während die Stadt vorbeischwamm und nochmals ihre volle Schönheit zeigte.

Zum Ausklang des Tages ging es am Abend in ein Prager Klosterrestaurant zu einem zünftigen böhmischen Abend. Bei Musik mit Braten, Kraut und natürlich böhmischen Knödeln kam jeder wieder zu Kräften und es  wurde ordentlich gesungen und geschunkelt. Am Sonntagabend hatte die Spargelgemeinde Reilingen seinen Spielmannszug und dessen Anhänger wieder gesund und munter, aber mit allerhand Wissen und Erfahrung wieder zurück erhalten.