Wer´s mit dem Feuer aufnimmt traut sich auch mal aufs Wasser


 

Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr Reilingen, das heißt 4 Tage Spannung, Spaß und Action.

Wie es die Tradition nun seit mehr als 25 Jahren verlangt, wurden auch an diesem Pfingstwochenende die Zelte am Reilinger Sandweg aufgeschlagen.

Bereits am Freitagmittag bezogen die Kinder zwischen 10 und 18 Jahren bei strahlendem Sonnenschein das Lager. Zelte wurden aufgebaut, das Lagerfeuer entzündet und alle weiteren Vorbereitungen getroffen, damit für die feierliche Eröffnung am Abend alles vorbereitet war.

Die Jugendleiter hatten sich wieder einmal so einiges einfallen lassen um den Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Wochenende zu bieten. Es gab intensive Ausbildungen zum Thema Feuerwehr, viele Spiele und gekocht wurde natürlich auch selbst.

Am Samstagnachmittag rückte die Sandwegbesatzung aus zur Übung an der Kläranlage. Da dieses Gelände recht weitläufig ist, gab es allerhand zu tun. Ein Schaumangriff wurde aufgebaut, ein Wasserwerfer in Betrieb genommen und eine Riegelstellung gestellt.

Nach Ansicht von Jugendwart Markus Zöller, verlief die Übung vorbildlich. Hätte es wirklich gebrannt hätte die Jugendfeuerwehr den Brand ohne weitere Hilfe gelöscht.

Als der Abend herein brach und die Sonne sich über dem Sandweg verabschiedete, zogen deren Bewohner los zu Nachtwanderung.

Diese darf auf keinen Fall fehlen, denn was gibt es schöneres als in finsterer Nacht an abgelegenen Wegen zu wandern. Und wenn dann auch noch ein begnadeter Geschichteerzähler dabei ist, ist die Nachtwanderung perfekt.

Am Sonntag stand dann die große Lagerolympiade an. In drei Gruppen aufgeteilt mussten die Kinder an mehreren  Stationen verschiedene Disziplinen bestreiten. Der Höhepunk folgte dann am Mittag.

In Oberhausen warteten zwei Motorsportboote auf die Jugendfeuerwehr um sie auf den Rhein hinaus zu tragen.

Als alle mit Schwimmwesten ausgestattet waren ging es los. Mit 100 PS flitzen die Boote den Rhein entlang, und in den Gesichtern der Kinder war die Begeisterung deutlich zuerkennen.

Der letzte Abend sollte dann aber mit einer karibisch angehauchten Party noch einmal so richtig gefeiert werden.

Eine Saftcocktailbar, mit echten Feuerwehrcocktails von den Barkeepern

Florian und Benny, waren nicht nur bei der Jugendfeuerwehr, sondern auch bei deren Besuchern der Aktiven Wehr ein spritziger Erfolg.

Nach einem Limbowettstreit, gesellte sich dann „Jung und Alt“ am Lagerfeuer zusammen. Beim knistern der Flammen und bei wärmendem Feuerschein, kamen so einige Zeltlagererinnerungen bei den „ehemaligen Jugendfeuerkindern“ hoch.

Am Montag ging das Pfingstzeltlager 2010  zu Ende.

Nachdem Mittagessen wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen, das Lagerfeuern gelöscht und die Kinder im Anschluss wieder gesund und munter, und natürlich mit lodernder Begeisterung, ihren Eltern übergeben.